Leckeres mit E: Eier, Espresso und Essig

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Leckeres mit E: Eier kochen, Espresso zubereiten und Essig verwenden

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In unserer Serie „Küchen-ABC“ ist dieses Mal der Buchstabe E an der Reihe. Erfahren Sie, was in Ei, Espresso und Essig steckt und wie Sie diese Zutaten auf vielfältige Weise in Ihrer Küche verwenden können. So tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit etwas Gutes, sondern genießen auch leckere Gerichte.

Das Ei – ein Basic in der Küche

Das Hühnerei gilt als ein sehr nährstoffreiches Nahrungsmittel. Es enthält – mit Ausnahme von Vitamin C – viele lebenswichtige Vitamine und Mineralien. Hierzu zählen beispielsweise Vitamin A, die B-Vitamine, Natrium, Calcium und Eisen. Die Proteine im Eiweiß kann der menschliche Organismus sehr gut verarbeiten. Sie unterstützen beim Muskelaufbau und bei der Bildung von Hormonen und Enzymen.

In der Küche findet das Ei abwechslungsreiche Verwendung. Die beliebteste Form ist natürlich das Frühstücksei: hart oder weich gekocht, als Spiegelei, Rührei oder Omelett. Es gibt zahlreiche Diskussionen darüber, wie Eier richtig gekocht werden. Praktische Hilfe finden Sie in Apps wie „Die perfekte Eieruhr“ für Android und iOS. Welche Variante Sie auch wählen, am Ende sollte Ihnen das Ergebnis schmecken. Probieren Sie auch einmal pochierte Eier aus, beispielsweise auf einem Salat mit Räucherlachs und Kresse. Wie Sie diesen zubereiten, erfahren Sie in nachfolgendem Video:

Darüber hinaus bindet das Ei cremige Saucen und lockert Gebäck und Kuchen auf. Etwas Übung benötigen Sie für eine Sauce Hollandaise, zum Beispiel nach diesem Rezept mit Spargel, Kartoffeln und gekochtem Schinken. Steif geschlagenes Eiweiß verziert eine süße Schneemoussetorte mit Rhabarber oder sorgt für Luftigkeit in bunten Macarons.

Espresso – Energie für den Tag

Neben Eiern ist auch der Espresso ein beliebter Bestandteil des Frühstücks. Insgesamt trank jeder Deutsche im Jahr 2014 durchschnittlich 1.000 Tassen Kaffee – das sind rund drei pro Tag. Das enthaltene Koffein regt den Kreislauf an, sorgt für eine bessere Durchblutung und aktiviert die Verdauung.

Espresso bezeichnet eine spezielle Zubereitungsart für die Kaffeebohnen. Dabei wird mit hohem Druck Wasser durch feines Kaffeemehl gepresst. Das Getränk besitzt aufgrund der geringen Trinkmenge weniger Koffein und Bitterstoffe als Filterkaffee, weshalb es für viele verträglicher ist. Um Espresso richtig kochen zu können, haben die Kaffeesorte, der Mahlgrad, der Druck und die Wassertemperatur entscheidenden Einfluss. Für Baristas gilt die perfekte Zubereitung als Kunst.

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Das schwarze Gebräu können Sie in der Küche auch anderweitig verarbeiten, zum Beispiel in einem cremigen Tiramisu, in leckeren Pralinen oder in einer feinen Mokkatorte. Herzhaft wird es mit einer zarten Entenbrust in Espresso-Sauce.  

Essig – mehr als nur sauer

Schon die alten Römer tranken Essig, um ihren Körper zu reinigen. Der griechische Arzt Hippokrates, der um 400 vor Christus lebte, verschrieb die saure Flüssigkeit bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen. Sie regt außerdem den Stoffwechsel an und reguliert den Blutzuckerspiegel. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Vitamine, Mineralien und Nährstoffe.

Im Grunde existieren drei Arten von Essig: Weinessig, Apfelessig und weißer destillierter Essig. Besonders letztgenannte Variante ist in die Kritik geraten und wird mitunter als gesundheitsschädlich eingeschätzt. Achten Sie deshalb auf eine hohe Qualität und wählen Sie eher die ersten beiden Arten. Darüber hinaus finden Sie im Handel zahlreiche aromatisierte Essigsorten, beispielsweise Himbeer-, Kräuter- oder Sherryessig. Diese können Sie auch leicht selbst herstellen, etwa mit frischen Kräutern aus Ihrem Garten oder saftigen Zitronen.

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Essig gehört zudem in die Vinaigrette für verschiedenste Salate und bildet die Grundlage für sauer Eingemachtes wie Gurken, Pfifferlinge, Bohnen oder Blumenkohl. Sie können die Würze ebenso in deftigen Gerichten verwenden, beispielsweise im klassischen Linseneintopf oder in einem edlen Filetspitzen-Ragout mit Balsamico-Essig.

Übrigens passt auch Dill sehr gut zu Essig. Wussten Sie, dass dieses Kraut ursprünglich aus dem Orient stammt? Erfahren Sie mehr dazu in unserem Blog-Beitrag „Kreativ kochen und backen mit Datteln, Dinkel und Dill“.